Velotour 2005


Am Freitag 22. Juli 2005 fand die Velotour nach Döttingen statt. Um 18:45 Uhr besammelten wir uns beim Schulhaus Steinmürli. Daniel Peter offerierte uns einen guten Schluck Weisswein. Besten Dank für diesen Edlen Tropfen.

Um 19:00 Uhr machten sich Enrique Mauchle, Daniel Peter, Roger Widmer und Dominik Feurer auf den Weg nach Döttingen. Ganze Vier Velofahrer, ich glaube, dass ist schon beinahe Negativrekord! Nein nicht ganz, denn wie in jedem Jahr gabelten wir Helmuth und Michel Locherer in Würenlos auf. Zu sechst fuhren wir mehr oder weniger gemütlich Richtung Aargauerland.

Auch ohne Res Egli fanden wir meistens den richtigen Weg. Obwohl ich in meinen ca. 15 Jahren Velotour noch nie den gleichen Weg nach Döttingen gefahren bin. An dieser Stelle möchte ich auch noch erwähnen, dass wir wahrhaftig Wetterglück hatten. Die Temperaturen waren angenehm und geregnet hat es auch nicht.

Schaltprobleme bei Helmuth
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Einziger Wehrmutstropfen - Das Restaurant Bären in Ober- oder Untersiggenthal war geschlossen! Das gibt es ja gar nicht! Jetzt bolzen wir wie die hohlen durch den Aargau hindurch um im Bären ein kühles Bier zu trinken und dann haben die Pfeifen Betriebsferien. Vor 2 Jahren stuften wird den Bären noch als hervorragenden Gasthof mit süsser Bedienung ein. Folgte im letzten Jahr eine eher dürftige Bedienung. Und nun – Betriebsferien! Innert 2 Jahren ist der Bären also ganz unten durch bei uns.

Also ging die Fahrt weiter. Der Weg führte uns an einem Rebberg entlang in eine mühsame Steigung. Diese Steigung kam uns sehr seltsam vor. Wir zogen es vor umzukehren. Durch den Rebberg hindurch kamen wir wieder auf die Strasse die als richtig zu bezeichnen wäre.

In rasanter Fahrt näherten wir uns dem Ziel. Bereits 6 km davor rochen wir die wartenden Würste die auf dem Grill schmorten. Hoffentlich hatte Roman Allaz auch genügend Bier kalt gestellt. Die letzten 3 km. Noch die gerade - dann eine enge Rechtskurve – hinauf zum Bauernhof – links abbiegen – Schlussspurt zum Garten – Geschafft. Der Sieg ging, nicht anders zu erwarten, an Lance Armstrong alias Dominik Feurer. Dieses horrende Tempo konnte niemand mitgehen. Aus Fairness, den anderen Teilnehmern gegenüber, wird auch er zurücktreten und nur noch zu Fuss an die Velotour kommen.

Die Senioren waren bereits fleissig daran die Bratwürste zu verzehren und kippten schon mächtig Bier in sich hinein. Derweil Peter Ley bereits sehnsüchtig auf das Dessert wartete. Ebenfalls im Garten hat sich die kleine Delegation von Aargauern eingefunden. Nachträglich möchte ich noch hinzufügen, dass auch Walter Widmer mit dem Velo gekommen ist. Jedoch lediglich die halbe Distanz fahren musste.


Schon bald nach dem Essen tischte Roman Kaffee und Guetzli auf. Bald darauf verabschiedeten sich die Senioren und machten sich mit dem Auto auf den Rückweg nach Dietikon. Um ca. 24:00 Uhr war es auch um die Velofahrer geschehen. Auch Sie machten sich auf den Heimweg. Mittlerweile war die Gästezahl stark geschrumpft. Heinz Müller, Hugo Gehrig, Willy Feurer, Walter Widmer, Dominik Feurer und Roman Allaz genehmigten sich derweil noch einen Schlummertrunk. Kurz darauf verabschiedeten sich Willy und Dominik Feurer. Hugo Gehrig bestieg sein Töffli und machte ebenfalls Feierabend.

Wie lange Roman Allaz, Heinz Müller und Walter Widmer noch der Müdigkeit trotzten bleibt Ihr Geheimnis.

Ich denke es war, trotz der wenigen Teilnehmern, eine gelungene Velotour. Roman Allaz hat uns wie immer fürstlich verwöhnt und verdient ein grosses Dankeschön. Die 25. Velotour brachte auch einige Versprechen mit sich. Ich möchte die gemachten Aussagen hier nochmals erwähnen. Es soll mir niemand sagen, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann. Antoinette und Felix Widmer haben sich bereit erklärt im nächsten Jahr für den Dessert zu sorgen. Roman Allaz möchte nicht immer nur Würste braten und machte uns den Vorschlag auch einmal Steaks für uns zu braten. Dies kostet halt ein bisschen mehr wäre aber mit Sicherheit eine Gute Idee.

Besten Dank nochmals an Roman für den gelungenen Abend. Übrigens unterstütze ich die Idee mit den Steaks.

26.07.2005 Dominik Feurer

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